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nicht hinauszureichen vermochte. Das Gebäude hatte urſprünglich einen Theil eines Kapuzinerkloſters gebil⸗ det, jetzt aber waren die Spuren dieſer frühern Be⸗ ſtimmung bis auf einige mit Abſicht geſchonte Verzie⸗ rungen und Steinarbeiten dem Bedürfniſſe der Familie und der Häuslichkeit gewichen.
Denſelben ernſt⸗freundlichen Eindruck machte auch das Innere des Hauſes, nur war er hier durch die Einrichtung der Zimmer noch geſteigert. Alles Geräthe gehörte in Form und Stoff einer untergegangenen Zeit an. Zu dem braunen Holzgetäfel, das rings bis zu einem Drittheil der Höhe an der Wand herumlief, paßten vollkommen die mächtigen dunklen Schränke mit ſonderbar geſchweiften Kanten und zierlich eingelegter Arbeit. Ueber dem hohen, ſchmalen Wandſpiegel an der Mittelwand thürmte ſich eine mächtige, in Holz ge⸗ ſchnitzte und vergoldete Verzierung, mit den Enden in den weiten, faltigen Vorhängen verlaufend, die zu bei⸗ den Seiten bis zum Boden herabfielen und die tiefen Fenſterniſchen dämmerig verhüllten. Gegenüber, ober⸗ halb des breiten Tiſches, deſſen Marmorplatte von vier
zierlich geſchnörkelten Hirſchläufen getragen ward, thronte
auf einem Geſimſe eine hohe Standuhr, deren langer Perpendikel mit eintönigem Schlage die Minuten ab⸗ maß. Ein paar alte Oelbilder, Familienglieder vor⸗
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