Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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und einer grünen Gartenſchürze hatte inzwiſchen das Thor geöffnet und der Wagen verſchwand bald in dem geräumigen, mit Bäumen beſetzten Hofraum.

Die Leute im Gäßchen hatten indeſſen über den Wagen und das Frauenzimmer darin fortgeplaudert. Wird wohl eine Verwandte der Räthin oder gar die Braut ihres Sohnes, des Profeſſors, ſein, ſagte der Weber. Wohl möglich, erwiderte aus dem Fenſter die Alte,es heißt ja immer, daß er bald Hochzeit macht.

Na, ich will ihm alles Gute gönnen, erwiderte jener,er iſt ein Ehrenmann. Hätteſt auch nicht Noth gehabt, ſo grob zu ſein mit dem Frauenzimmer, fuhr er dann, zu dem neben ihm ſtehenden Mädchen gewen⸗ det, fort. 3

Geht's Dich was an, Friedel? entgegnete dieſe roh und trat ins Haus, die Thür hinter ſich zuſchmet⸗ ternd.

Eure Schweſter, meinte ein großes, ſtämmiges Weib, das, einen Säugling auf dem Arme, ſich zu der Gruppe geſellt hatte,die Cilli, wird doch jeden Tag unfreundlicher und wilder. Ihr ſolltet's nicht leiden, Nachbar Will! Ihr ſeid doch der Bruder.

Ich hab' keine Macht über ſie, antwortete der Mann,ich muß ſie leider gehen laſſen.