Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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ſitzende Mädchen gerichtet. Dabei hatten ihre Züge immer mehr den Ausdruck eines tiefen, neidiſch grollen⸗ den Haſſes angenommen, ſodaß ſich das Mädchen, un⸗ angenehm davon berührt, in den Wagen zurücklehnte. Ohne ihre Stellung zu ändern, murrte ſie halblaut vor ſich hin:Ich hab' keine Zeit und mach' auch Nie⸗ mand den Bedienten. zSo ſoll der Richard mitgehen, rief der Mann etwas raſch und mit einer leichten Röthe auf dem blaſſen Ge⸗ ſichte. Er pfiff auf den Fingern, aber erſt auf den zweiten Ruf kam ein etwa ſechsjähriger Knabe aus der Ecke, wo er im Schmuz geſpielt hatte, verdroſſen her⸗ bei und ging ſchläfrig dem Wagen voran. Dieſer pol⸗ terte ihm über das ſchadhafte Straßenpflaſter langſam nach und hielt endlich auf ſeinen Wink vor einem großen verſchloſſenen Hofthore ſtill. Der Junge zog die Klingel, die einen hallenden Ton von ſich gab, und trat dann an den Kutſchenſchlag, um die blanke Silbermünze in Empfang zu nehmen, welche ihm das Mädchen zur Belohnung ſeiner Mühe bot. Die Frage nach ſeinem Namen hörte oder beachtete er nicht; haſtig ergriff er das Geldſtück und war mit einem ſcheuen, liſtigen Blick auf die Fragende mit einem Satze ent⸗

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ſprungen. Ein alter Mann mit weißem, halb kahlem Kopfe 4