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kehrte mit dem Säckchen zurück, das den größten Theil ihres Reichthums enthielt. An den Schrank gelehnt, halb ohnmächtig, ſah ſie zu, wie Duſchl daſſelbe höh⸗ niſch wog und in der Kutte verſchwinden ließ. Mit raſchem Umblick nach allen Seiten eilte er dann der Treppe zu— ſeinem Verhängniſſe in die Hand.
Ein paar kräftige Männer von den Arcièren nah⸗ men ihn in Empfang.„Haben wir das Vogerl?“ rief der eine.„Schon drei Tag ſchleich' ich ihm nach und hab' denkt, daß das nicht ſeine rechten Federn ſind. Der Frater geht mit mir.“
Schweigend ergab ſich Duſchl in das Unvermeid⸗ liche; ein Blick, den er auf die Stauberin zurückwarf, verkündete ihr, daß ſie mit ihm verloren war, ohn⸗ mächtig ſank ſie an dem Schranke zu Boden.
Wolf, der ehemalige Oberfalkner, lag indeſſen im tiefſten Verließ des Falkenthurms und ſtarrte in der halben Dämmerung, die durch das vergitterte Fenſter hoch oben an der Decke einfiel, auf die dunklen, mo⸗ dergrauen Wände; er ſah den langfüßigen Spinnen zu, die daran hin und her liefen, und lauſchte dem Raſcheln der Strohhalme, auf denen er lag, dem Klir⸗ ren der langen Kette, mit welcher er an einem Fuße an die Wand geſchmiedet war. Es war Alles, was er ſeit Wochen von der Welt gewahrt und erfahren


