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fährig zu machen und zugleich ſeine ſchwachen Bedenk⸗ lichkeiten zu beſchwichtigen; er überzeugte ihn bald, daß das, was er von ihm verlange, im Grunde doch nur für ſeinen Herrn und zu deſſen Beſtem geſchehe, ſowie daß er ihm auf dieſe Weiſe insgeheim beſſer diene, als er es offen jemals im Stande wäre. So hatte er denſelben beſtimmt, ihm fortlaufend Alles, was am Hofe vorging, zu berichten und namentlich mit ſcharfem Auge zu beobachten, wenn es verſucht werden ſollte, den Kaiſer zum Frieden zu bewegen. Des Mar⸗ ſchalls Loſung war Krieg um jeden Preis, Krieg ſo lange, bis er als Sieger den Frieden dictiren könne! Bis dahin ſollte jeder dahin zielende Einfluß vom Kaiſer fern gehalten und Perſonen, die in dieſem Sinne zu wir⸗ ken gedachten, wie nur immer möglich, beſeitigt werden.
Als Duſchl das Vorgemach erreichte, flog ihm einer der aufwartenden Lakaien mit der Meldung ent⸗ gegen, Majeſtät habe bereits zweimal geklingelt; als er das Gemach betrat, lag eine Wolke des Unwillens auf der Stirn des Fürſten.
„Verzeihung, Majeſtät“, ſagte er mit einer Geberde der demüthigſten Unterwerfung,„ich glaubte nicht, daß Sie ſchon ſobald die Ruhe unterbrechen würden, die Ihnen ſo wohlthätig iſt. Ich hatte mich im Vertrauen
darauf nur ein paar Augenblicke entfernt, um im Pa⸗
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