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Duſchl leichthin, indem er ſeinen Umſchlag aus der Taſche zog.„Vielleicht hat Er eine Oblate zum Verſchließen?“
„O wie werden der Herr Oberkammerdiener mit einer gemeinen Oblate verſchließen!“ rief der Pförtner
eifrig.„Ich werde gleich Licht machen. Hier iſt
Siegellack und auch ein Petſchaft, wenn Sie allenfalls keins zur Hand haben ſollten.“
Der Oberkammerdiener ließ ſich die Vorbereitungen ſtillſchweigend gefallen, ſiegelte das Schreiben und warf es ihm dann gleichgültig zu, indem er ſich mit gnädigem Kopfnicken entfernte. Der Pförtner hielt den Brief in der Hand, betrachtete ihn neugierig und las: An Seine Excellenz, den Herrn Grafen Törring⸗ Jettenbach, kaiſerlichen Feldmarſchall.
„Hm, hm, was der Oberkammerdiener nur immer an den zu ſchreiben haben mag! Ich bin nur ein ge⸗ meiner Mann und verſtehe nichts von ſolchen Sachen, aber ich kann mir nicht helfen, der Herr Oberkammerdiener thut gar ſo zuckerſüß, da muß etwas nicht richtig ſein!“
Der gemeine Mann hatte diesmal vollkommen Recht, ſein Gefühl hatte ihn ganz richtig geleitet, die Ueber⸗ höflichkeit des Dieners hatte ihre geheimen Gründe. Graf Törring in ſeiner Leidenſchaft, als ein zweiter Prinz Eugenius die Schlachten ſeines Herrn und Ge⸗ bieters zu ſchlagen, war von der Gewißheit ſeines end⸗


