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ſich der Herr Oberkammerdiener verlaſſen, ſo gewiß als der Regen naß macht. Wo ein Baier durch will⸗ da kommt er auch durch!“
Die Bürger wendeten ihm den Rücken und ver⸗ ließen die Thorhalle.
„Na, höre der Herr Oberkammerdiener“, ſagte der Pförtner,„wenn alle Seine Landsleute ſolche grobe Bären ſind, dann wundere ich mich nur, wie die Oeſterreicher mit ihnen fertig geworden ſind!“
„Ja, die meiſten ſind nicht anders“, ſagte Duſchl achſelzuckend,„ſie ſchreien viel, aber es bleibt meiſt auch beim Schreien. Der Herr kann ſich gar nicht vorſtellen, wie hart man ſich manchmal in einer Stel⸗ lung wie die meinige mit ſolchen Leuten thut! Wenn ich ſie nun gemeldet hätte, was werden ſie wollen? Gewiß nichts Anderes, als Majeſtät die Leiden vorlamentiren, die ſie im Krieg ausgeſtanden, und ihn drangſaliren, daß er Frieden machen ſoll. Solche Sachen muß man dem allergnädigſten Herrn erſparen. Aber wie iſt's, Herr Haushofmeiſter“, fuhr er ablenkend fort,„ſind die Ausfertigungen aus der Hofkanzlei ſchon da?“
„Jawohl“, ſagte der durch den Titel geſchmeichelte Portier,„da liegt ſchon Alles bereit, jeden Augenblick kann der Taxiſche Poſtbote kommen und die Sachen abholen.“ „Dann lege Er dieſes Schreiben auch dazu“, ſagte


