Teil eines Werkes 
5. Band (1874)
Entstehung
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Nicht mehr, als ich Ihm ſchon geſagt habe, er⸗ widerte ſie,und das war Wort für Wort Alles, was die Kurfürſtin mir mitgetheilt hat. Sie wollte, daß ich ſelbſt auf die Brücke gehen ſollte; es betreffe ein wichtiges Geheimniß, ſagte ſie, von dem Niemand eine Ahnung haben dürfe und das ſie nur mir anvertrauen könne. Sie muß auch um Alles in der Welt bei dem Glauben bleiben und darf nie erfahren, daß ich Ihm davon geſagt und daß Er die Güte gehabt hat, den Gang für mich zu machen.

Sie wird's nie erfahren, ſagte Duſchl, indem er ihr zärtlich die Hand drückte.Wenn ſie es aber auch wüßte, was könnte ſie darin für ein ſo großes. Unrecht finden? Sind wir nicht Brautleute? Werden wir nicht in ein paar Wochen vor den Altar treten, um jenen Bund zu ſchließen, durch welchen wir Mann und Weib, alſo, wie das Sprichwort ſagt, eine Seele und ein Leib werden? Sollte es mir als Ihrem Bräu⸗ tigam nicht erlaubt ſein, einen ſolchen Gang für Sie zu machen? Aber kann Sie ſich denn auf gar nichts weiter beſinnen? Auf kein hingeworfenes Wort? Keine Anſpielung?

Auf gar nichts! Die Kaiſerin ſagte mir nicht mehr, als Er ſchon weiß, wiederholte die Stauberin. Aber damit ich ihr glauben machen kann, ich ſei ſelbſt