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bis zum Beginne der Feierlichkeit Niemand mehr etwas zu thun, wir ſind daher hier vollkommen ungeſtört. Ich ging alſo, wie die Jungfer mir befohlen, dieſen Morgen in aller Frühe an die Mainbrücke hinaus— und hielt mich, als wenn ich blos ſpazieren ginge, in der Nähe, bis die Uhr auf dem Dome aushob, die achte Stunde zu ſchlagen. Genau mit dem vierten Schlage, wie Sie mir befohlen, ſtand ich über dem zweiten Schwibbogen und ſah in das Waſſer hinunter, indem ich zugleich mit meinem Meſſerlein, ebenfalls nach Ihrer Vorſchrift, in die Steinbrüſtung kritzelte. Kaum hatte ich mich dort eingefunden, als ich bemerkte, daß ſich etwas neben mir zu regen anfing, und als ich ſeitwärts hinüberſchielte, gewahrte ich einen Mann in Salzburger Bauerntracht, der ſich auch auf die Brüſtung lehnte und einen Augenblick hinunterſah, als wenn er die Schiffe und den hochgehenden Main betrachten wollte. Dann bückte er ſich und neſtelte an ſeinen ſchwarzen Pluderhoſen herum, als ob ihm das Knie⸗ band daran los geworden wäre, band es dann wieder feſt und ging, ohne mich zu beachten, ſeiner Wege. Auf dem Boden aber war ein ganz kleines Streifchen liegen geblieben, das er in ſeinem Kniegürtel einge⸗ wickelt gehabt hatte. Ohne mich zu regen, ſetzte ich behutſam den Fuß darauf, bückte mich nach einer Weile


