Teil eines Werkes 
5. Band (1874)
Entstehung
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wegen dem Warten, ſchau, das iſt ſo: ich bin ein armes Dirnl und mein Franzl iſt ein armer Bua, und wenn man uns auf d' Wag' leget', würd' g'wiß dasjenige hinziehn, das juſt einen Kreuzer im Sack hat. Wir hätten niemals zuſammenkommen können, ſo haben wir uns g'ſchwind entſchloſſen, daß wir auf eine Zeit aus⸗ einandergehn nnd uns was erobern wollen; der Franzl hat ſich zu der ſchweren Holzarbeit verdungen ins Tirol hinein und ich hab' mich nach ein' Dienſt umge⸗ ſchaut, der ein wengel mehr tragt als die Schwoagerei. Ich hab' mit dem Prälaten von Tegernſee g'red't, von dem eine Baſen Oberkehrerin iſt; die hat gemacht, daß ich bin angenommen worden. Jetzt geht mir an mein' Theil nicht mehr viel ab, ich hab' ſchier mein' ganzen Lohn erſparen können; der Franzl wird auch einen vollen Geldgurt mitbringen. Im Auswärts ſind die drei Jahr vorbei, die wir uns verſprochen haben, dann bringen wir ſo viel zuſamm', daß wir anfangen können und können uns a Hütt'n kaufen, nachher werd' i den Leut' am Hof nimmer im Weg umgehn mit mein G'ſang!

Was kümmern mich Deine Angelegenheiten? ſagte die Stauberin herriſch.Das iſt Alles keine Entſchuldigung für Dein Betragen! Solange Du noch im Dienſt biſt, muß Ordnung ſein, und wenn Du den