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Stauberin,„daß Du in dem Saale ſchon in aller Früh zu plärren anfängſt?“
Die Mirl hörte ſie noch immer nicht oder ſtellte ſich wenigſtens ſo an; wie wenn es eine Antwort ſein ſollte, führte ſie mit noch lauterer Stimme ihren Ge⸗ ſang zu Ende:
.„ und wenn i dahoam wär', Gang' i a(auch) mit gen Alm, Des wär für mei' Krankheit Die allerbeſt' Salm!“
„Mirl“, ſchrie die Stauberin jetzt in losbrechen⸗ dem Zorn,„ich frage Dich im Guten, ob Du gleich ſtill ſein willſt mit Deinem Gedudel? Du glaubſt wohl Du biſt daheim in Deinem Kuhſtall?“
„Nein“, rief die Magd luſtig entgegen, indem ſie mit dem Kehren inne hielt, ſich mit beiden Armen auf den Beſen ſtützte und der Störerin ein Paar Augen zuwandte, glänzend wie Kirſchen und braun wie die reifen Haſelnüſſe,„das glaub' ich nicht, aber in dem Saal, da ſchmeckt's ſo gut, wie wenn man z' Morgeſt (am Morgen) aus'm Kaſa tritt, und hallen thut's ſo ſchön, wie wenn man auf einer Bergleiten ſteht; da iſt mir auf ein' Augenblick g'weſen, als wenn ich daheim auf meiner Gindelalm ſtünd'.“
„Dummes Gerede“, ſchalt die Kammerjungfer.
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