vergebens hinab zu klettern, wiewohl er im Bergſteigen ſehr geuͤbt war. Endlich fand er einen engen Steig zwiſchen den Felſen, den ein wildes Bergwaſſer ausgehoͤhlt hatte, der aber jetzt trocken lag, und kam gluͤcklich hin⸗ unter. Da ſah et einen Mann von edlem Ausſehen und in ritterlicher Klei⸗ dung unter einem uͤberhangenden Felſen liegen. Sein glaͤnzender Helm mit dem prangenden Federbuſche lag neben ihm, und der Spieß ſteckte darneben. Der
Mann aber ſah ſehr blaß aus, und der
Juͤngling wußte nicht, ob er nur ſchla⸗
fe oder gar todt ſey. Mitleidig ging
er zu ihm hin, faßte ihn freundlich bey der Hand und ſagte:„Fehlt euch et⸗ was, lieber Herr?“
Der Mann ſchlug die Augen auf, blickte den Juͤngling ſtarr an, ſeuffte, und verſuchte zu reden. Aber er konn⸗


