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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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himmelhohen Felſenwand hinkletterte, und in die tiefe, ſchauerliche Kluft zwi⸗ ſchen den buſchigen Felſen mit Grauſen hinabſchaute, erblickte er auf einmal ein aufgezaͤumtes und geſatteltes Pferd;

die Decke war ſchoͤn purpurroth und

der Zuͤgel ſchien lauter Gold. Das Pferd aber ſchaute zu ihm herauf und wieherte, als freute es ſich, einen Menſchen zu ſehen, und als wollte es ihn mit lautem Jubel willkommen heißen.

Alle Welt, ſagte der Juͤngling,

wie kommt das edle Thier in dieſe tiefe

Schlucht hinab. Allem nach gehoͤrt es

einem Ritter zu. Wenn dem Herrn,

dem es angehoͤret, nur kein Ungluͤck be⸗ gegnet iſt. Ein geſatteltes Pferd ohne Reiter an einem ſolchen Orte iſt immer

ein Anblick, uͤber den man erſchrickt.

Mir wird ganz bange; ich muß doch einmal nachſehen. Er verſuchte lange