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the, und mit ſilbernen Blümchen ge⸗ ziert!“ Der Mann tadelte aber ſein Weib und ſagte zu ihr:„Dir ſteckt doch nichts im Kopfe, als die Eitelkeit! Den hoͤhern Staͤnden geziemt eine vor⸗ nehmere Kleidung. Indeß macht das Kleid den Menſchen um nichts beſſer, und mit den zierlichen Schuhen hat die gute Frau wohl ſchon manchen harten Tritt thun und manche rauhe Wege gehen muͤſſen.“
Der Koͤhler und die Kählerinn bo⸗ then der fremden Frau jetzt Milch, Brod und Kaͤſe an. Die Frau ſchlug den Schleyer zuruͤck und beyde wunder⸗ ten ſich uͤber die Schoͤnheit und die edle, ſanfte Geſichtsbildung der Frau. Sie dankte freundlich, und ließ ſogleich das Kind auf dem Schooße aus der ir⸗ denen Schale voll Milch trinken— und
die hellen Thraͤnen drangen ihr aus den


