viel groͤßer. Ich kann nichts als wei⸗ nen— anbethen— und Gott danken. Guter Gott, da Du ſchon auf dieſer Welt die Leiden ſo in Freuden zu ver⸗ wandeln weißt, wie wird es erſt bei Dir im Himmel ſeyn! dort wartet gewiß eine uͤberſchwaͤngliche Seligkeit auf uns.“ Am folgenden Morgen ließ Herr von Wahlheim ſeine Kutſche anſpannen, und beſuchte mit ſeiner Mutter ihren franken Bruder. Theodore blieb bei ihrem Bruder, bis er wieder geſund war, und zog dann auf immer in das Schloß. Denn Auguſt und Antonie wollten ſie durchaus bei ſich haben. Fuͤr Theodorens Bruder, ſo wie fuͤr 2 deren Schweſter, wurde indeſſen auf das hliebreichſte geſorgt. Herr von Wahlheim ⸗ und ſeine Gemahlinn waren zu vernuͤnf⸗ ⸗tig und zu gut, als daß ſie ihrer ar⸗ 6 men Verwandten ſich haͤtten ſchaͤmen ſol⸗ d len. Vielmehr luden ſie einmal alle, d Aeltern, Kinder und Enkel, auf Einen Tag ein, und gaben ihnen ein Freuden⸗ feſt, bei dem Mutter Theodore die er⸗ 3 ſte Stelle einnehmen mußte. Die gu⸗ 3; ten Leute waren uͤber die Guͤte und
h Freundlichkeit, mit der ſie bewirthet


