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Bild hielt, fing heftig an zu zittern. „Ja, ſagte er, das iſt hoͤchſt wunder⸗ bar!“ Er mußte ſich auf den Stock des abgehauenen Baumes niederſetzen, um nicht umzuſinken. Denn er hatte das Bild umgewendet und auf der Ruͤck⸗ ſeite die Worte geleſen:„Im Jahre nach Chriſti Geburt 1632, den 10. October, ſah ich hier unter dieſem Baume meinen einzigen Sohn Auguſt, ſeines Alters fuͤnf Jahre, drei Monat das letzte Mal. Gott ſey mit ihm, wo er auch ſey, und troͤſte, wie er einſt Maria unter dem Kreuze getroͤſtet hat, mich— die betruͤbte Mutter, Theodore Sommer.“
Wie ein Blitz ſchoß ihm der Ge⸗ danke durch den Sinn:„Dieſes ver⸗ lorne Kind war ich; Namen, Jahr und Tag treffen genau zu; dieſes Bild kam durch meine Mutter hieher.“
Indem er dieſes bei ſich dachte, eilte ſeine Mutter herbei. Sie hatte in dem Walde noch auf eine Nachbarinn, mit der ſie nach Hauſe gehen wollte, wartet, und die Nachricht von dem Bilde, die ſich ſogleich durch


