Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Oeffnung; er war ganz mit Rinde um⸗

den haͤtte Gottes heilige Vorſehung es nicht ſchoͤner und beſſer gefuͤgt. Zwei Holzhauer legten unverzuͤglich

die Axt an den Baum er ſtuͤrzte

mit großem Gekrache zu Boden und die Maͤnner ſchrien erſtaunt auf:Ein Wunder ein wahres Wunder! Der Baumſtamm war unten, wo er etwas morſch war, im Fallen zerbrochen; ein Stuͤck von der Rinde war losgeſprun⸗ gen, und die Maͤnner erblickten in dem Baumſtamm mit Einem Male das Bild, das Theodore ſo lange vergeblich geſucht hatte. Die Farben des lieblichen Bil⸗ des waren noch vollkommen friſch und lebhaft, und die kleine goldene Rahme ſchimmerte im Glanze der Sonne, als waͤre das Bild von hellen Strahlen umgeben. Die Holzhauer waren junge Maͤnner, und wußten nichts von der alten Geſchichte mit dem Bilde.Das uͤberſteigt unſern Verſtand, ſagten ſie zu einander, wie das ſchoͤne Muttergottes⸗ bild in den Baum hineingekommen. Man ſah doch außen an dem Baume keine

ſahen, wohl aufs neue und vielleicht auf immer von einander getrennt wor⸗