Schade, ſagte er. Espen und Birken ſind fuͤr die armen Leute gut genug. Das Buchenholz ſollte fuͤr die gnaͤdige Herrſchaft und die herrſchaftlichen Die⸗ ner aufgeſpart werden.“ Der Herr von Wahlheim ſah den Foͤrſter ernſthaft an, und ſprach:„Nicht blos das Schlech⸗ te, was wir verſchmaͤhen, muͤſſen wir den Armen geben; auch das Beſte ſol⸗ len wir, beſonders zur Zeit der Noth, mit ihnen theilen. Der Baum gehoͤrt hiemit der Schweſter des kranken Man⸗ nes, und uͤberdieß noch ſoll der Baum auf meine Koſten gefaͤllt, das Holz zu Klaftern gemacht, und den armen Ge⸗ ſchwiſtern vor die Thuͤre gefuͤhrt werden. Legt nur ſogleich jetzt Hand an, ihr Holzhauer, bevor ihr mein Holz ſpaltet.“
Er eilte weiter, ihr den Dank zu erſparen. Theodore ſah ihm mit Thraͤ⸗ nen in den Augen nach und ſagte: „Gott ſegne den guten Herrn!“ und ging dann ihres Weges..
Jetzt waͤren Mutter und Sohn, die ſich in dieſem Walde vor ſechs und zwanzig Jahren das letzte Mal geſehen hatten und ſich in dieſem Augenblicke, ohne einander zu erkennen, hier wieder⸗


