der im Walde duͤrres Reisholz ſammel⸗ te. Der Baum ſteht ſchon lange nicht mehr. Wie es uns bei unſrer Zuruͤck⸗ kunft in das Dorf ging, ſo geht es uns auch hier im Walde. Menſchen, die Bir als Kinder zuruͤckließen, ſind er⸗ yſen; die damals erwachſen waren, nun alte Leute, und die alten Leute jener Zeit ſind faſt alle fort. Der jun⸗ ge Nachwuchs verdraͤngt die alten Baͤu⸗ me. Alles in der Welt geht ſchnell vor⸗ uͤber— Menſchen noch ſchneller als Baͤume. Wir haben dahier keine blei⸗ bende Staͤtte— und wollen nach jener trachten, die uns dort oben iſt.“ Der abgelebte Greis ging! — und Theodore gab die Hoffnung, den Baum zu finden, gaͤnzlich auf. Herr von Wahlheim wohnte mehre⸗ re Stunden von hier; allein der Wald, ſo wie das Dorf, worin Theodore jetzt wohnte, gehoͤrten zu der Herrſchaft, die er gekauft hatte. Eines Tages kam er nun in den Wald, den Leuten des Dor⸗ fes Holz fuͤr den Winter auszutheilen. Da die Waldungen ſehr verwildert wa⸗ ren, und mancher uͤberſtaͤndige Baum darin ſtand, ſo wollte er bei der Ver⸗
Teil eines Werkes
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
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