Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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fer fuͤrchtete, das Kind moͤchte am Ende gar ihm bleiben, und widerſprach dem Herrn Wahl. Bald waͤre ein heftiger Streit entſtanden. Allein Frau Wahl, die gar eine gute, ſanfte Frau war, trat in das Mittel. Sie ſagte mit der ihr ganz eigenen Freurdlichkeit leiſe zu

ihrem Manne:Wir wollen den ſchoͤ

nen, holden Knaben annehmen; ſo thun wir ein gutes Werk und aller Streit hat ein Ende. Die ſer Vorſchlag ge⸗ fiel dem Herrn Wahl ſehr wohl, und er rief ſogleich lautzFahrt zu! Ich nehme das Kind an, und werde weiter fuͤr dasſelbe ſorgen! Damit war der Schiffer vollkommen zufrieden, und alle auf dem Schiffe lobten den edelmuͤthi⸗ gen Entſchluß des Herrn Wahl.

Das Schiff kam gluͤcklich in Wien an. Herr Wahl kaufte ſich hier ein

ſchoͤnes, großes Haus, und ſetzte ſeine

Handelsgeſchaͤfte fort. Er ließ feine

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