Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
Einzelbild herunterladen

II.

Indeſſen die trauernde Mutter ih⸗ ren lieben Auguſt als todt beweinte, hatte der kleine, wenige Monate mehr als fuͤnfjaͤhrige Knabe einen Weg von mehr als hundert Stunden zuruͤck ge⸗ legt, war in der großen Kaiſerſtadt Wien angekommen, lebte da friſch und geſund in einem praͤchtigen Hauſe, das einem Palaſte glich, war ſo ſchoͤn und zierlich gekleidet, als waͤre er von ade⸗

liger Geburt, und wurde— was noch

mehr war, als alles dieſes— auf das

ſorgfaͤltigſte erzogen, und von den beſten

Lehrern in allem Guten und Nuͤtzlichen

unterrichtet. Dieſe wunderbare Ver⸗ aͤnderung ergab ſich auf eine ſehr ein⸗ fache Art.

Nachdem Auguſt dort unter der Buche erwacht war, und ſich die Au⸗

aon eusaerieben hatte, ſuchte er ſogleich