Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Beiſpiel fuͤr Euch. Betrachtet deßhalb dieſes ihr Bildniß nur recht! Seht, das Schwert in ihrer Bruſt iſt ein Sinnbild des tiefſten Schmerzens, der ihr bei dem blutigen Tode ihres goͤtt⸗ lichen Sohnes, nach Simeons Weiſſag⸗ ung, gleichſam das Herz durchbohrte. Ihre Augen voll Thraͤnen, die ſie, ſo wie die feſt zuſammen gepreßten Haͤnde, zum Himmel erhebt, zeigen von ihrer Andacht und von ihrem Vertrauen auf Gott. Die goldenen Strahlen aber, die um ihr Haupt glaͤnzen, bedeuten ihre Verherrlichung im Himmel, zu der ſie durch ihre Geduld im Leiden und ihre Ergebung in den goͤttlichen Willen gelangte.“ 1

„Gute Theodore! fuhr er fort,

Ihr habt viel verloren— Euren Mann

und Euer Kind! Ein zweiſchneidiges Schwert hat auch Euer Herz durch⸗ bohrt. Allein blickt, wie Maria, zum

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