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nig, ich bin den Augenblick fertig.“ Theodore betrachtete indeß ein kleines Gemaͤlde, das in einem runden, ſchoͤn vergoldeten Raͤmchen an der Wand hing. Sie wurde davon ſehr geruͤhrt, und die Thraͤnen floßen ihr uͤber die Wangen.
„Nun, ſprach der Pfarrer, indem er die Feder ausſpritzte und aufſtand, gefaͤllt Euch das Bild?“„Ach ja, ſagte Theodore; es iſt ſehr anmuthig. Mir kommt das Weinen, indem ich es anſehe.“
„Wißt Ihr auch, wen es vor⸗ ſtellt?“ fragte der Pfarrer weiter. „O ja wohl, ſagte Theodore, es iſt ein Muttergottesbild. Ich habe die ſchmerzvolle Mutter, wie ſie den Tod ihres lieben Sohnes beweint, noch nie ſo ſchoͤn gemalt geſehen.“
„Nun, ſprach der Pfarrer, eben ſie iſt das ſchoͤnſte und das troſtreichſte


