Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Himmel auf! Ergebt Euch in Gottes Willen! Vertraut auf Ihn! Bethet

um Troſt, um Kraft von Oben. Ihr

wißt ja, Maria ſtand aufrecht unter dem Kreuze. Der Glaube, mit dem ſie bei der Freudenbothſchaft des En⸗

gels ſprach: Sieh, ich bin die Magd des Herrn; mir geſchehe nach ſeinem Willen!— erfuͤllte auch jetzt, in ihrer tiefſten Trauer, ihr Herz und ließ ſie nicht ſinken. Nur der Glaube, daß Gott alles recht mache, daß gerade dieß, was Er geſchehen laͤßt, das Al⸗ lerbeſte ſey, kann auch Euch aufrecht halten, daß Ihr dem Schmerzen nicht unterliegt. Vergeßt daher das ſchoͤne große Ziel aller unſrer Leiden nicht. Die Leiden dieſer Zeit ſind nicht werth der Herrlichkeit, die an uns ſoll offen⸗ bar werden. Durch Leiden wird die Tugend vollendet; bald voruͤber gehende

Leiden fuͤhren zu ewigen Freuden. Selbſt