bruͤcke, ſeit wir herein gekommen. Das geht einmal nicht mit rechten Dingen her! Der Ritter hat einen Bund mit der Hoͤlle.“ Der alte Boͤſewicht gerieth ſo in Wuth, daß er die ſchrecklichſten Fluͤche uͤber den Ritter ausſtieß.„Dieſer grauſame Theobald, ſagte er unter an⸗ derm mit ſchaͤumenden Munde, hat al⸗ lein die Schuld an unſerm ganzen Un⸗ gluͤcke.“ Der verſtockte Lupo wollte es nicht einſehen, er ſelbſt habe ſich durch ſeine Uebelthaten ungluͤcklich gemacht. Orſo, der juͤngere Raͤuber, fing aber an zu weinen und zu jammern, und dem Alten Vorwuͤrfe zu machen.„O daß ich deinen falſchen Vorſpiegelungen nicht geglaubt haͤtte! ſagte er. Du verſprachſt mir ein luſtiges Leben in Ehre und Ue⸗ berfluß, und jetzt wartet meiner nichts, als der ſchmaͤhlichſte Tod. Du wollteſt es mir immer ausreden, daß unſere Tha⸗
Teil eines Werkes
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
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