Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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ten boͤſe ſeyen, daß Gott das Boͤſe in jener und oft auch ſchon in dieſer Welt fuͤrchterlich ſtrafe. Allein eine Stimme in meinem Innerſten ſprach immer ganz

anders, und kuͤndete mir die bevorſte⸗

hende Strafe an. O daß ich dieſer Stimme geglaubt haͤtte! Was helfen mir jetzt alle bereits geraubten Schaͤtze? Haͤtte ich mich von der ſchlechteſten Ar⸗ beit, von Holzſpalten oder Karrenſchie⸗ ben, redlich und ehrlich genaͤhrt, und dabei ein gutes Gewiſſen bewahrt, wie gluͤcklich waͤre ich im Vergleich mit mei⸗ nem jetzigen Zuſtand! Aber nun hat die Hand des hoͤchſten Richters, der die geheimſten Miſſethaten ſieht und ſtraft, mich ergriffen, und in dieß ſchauerliche Gefaͤngniß herunter geſtuͤrzt. In dieſer Welt iſts mit mir vorbei. O daß ich doch in jener Welt noch Gnade finden moͤge! Daß ich doch wenigſtens andern jungen Leuten zum warnenden Beiſpie⸗