Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Knie nieder und rief mit gefalteten Haͤnden zum Himmel blickend:„O Gott, Dir ſey Dank!“ Er hieß dann ſeine Gemahlinn und ſeine Tochter in ein anderes Zimmer gehen, warf ſich in ſeinen Harniſch, und befahl einem Paar ſeiner ſtaͤrkſten Reitersknechte bei der Hand zu ſeyn.

Hierauf ließ er den zwei Pilgern wiſſen, ſie moͤchten herauf kommen. Mit gar demuͤthigen Mienen und vie⸗ len Verbeugungen traten ſie in das Zimmer, und Lupo, der das Wort fuͤhr⸗ te, fing mit ſuͤßer, laͤchelnder Miene und ganz ausnehmender Hoͤflichkeit an: „Edelgeſtrenger Herr und Ritter! Wir kommen eben geraden Weges von Ho⸗ henburg, und ſind die Ueberbringer von tauſend und abermal tauſend freundlichen Begruͤßungen. O wie gluͤcklich ſchaͤtzen wir uns, den Mann von Angeſicht zu Angeſicht kennen zu lernen, deſſen Hel⸗