Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Gold beladen war je unter ſo heißen Segenswuͤnſchen abgeſegelt.

Frau Roſalinde und Fraͤulein E ma waren indeß doch voll aͤngſtlicher Sorgen.„Wird die Taube wohl auch an Ort und Stelle kommen? ſagte die Mutter. Wenn ſie einem Raubvogel in die Klauen ſiele— wenn ſie den weiten Flug nicht aushielte und ſich verſpaͤtete— wenn ſie zu Falkenburg

nicht bemerkt und nicht eingelaſſen wuͤr⸗ de— ach welch ein entſetzliches Ungluͤck entſtaͤnde daraus!“ Mutter und Toch⸗ ter ſetzten ſich an das Fenſter, das gegen Falkenburg ſah. Sie ſchauten mit ſehn⸗ lichen Blicken, unter ſtetem Herzensge⸗ beth, in die Gegend. Es war ihnen unbeſchreiblich bange. Sie getrauten es ſich kaum zu denken— ein Feuerzei⸗ chen am Himmel muͤſſe es ihnen verkuͤn⸗ den, wenn die Taube mit dem Brief⸗ chen nicht richtig eingetroffen waͤre. Sie