Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Umſtehenden entſetzten ſich, ſchmaͤhten äber die Pilger, und jammerten, als ſtaͤnde ihr eigenes Schloß in Flammen. 5 Ueber eine Weile kam Roſalinde 6, nach, und trat mit Leonardo, den ſie den unterwegs über die naͤheren Umſtaͤnde ö9“ befragt hatte, in den Schloßhof.„Was ind ſteht ihr muͤßig und jammert! rief ſie. len Sitzt doch auf— eilet— rettet!“ n,„Das iſt unmoͤglich, gnaͤdige Frau! Sie ſagte der alte, eisgraue Stallmeiſter des und ſeligen Ritters. Die zwei Schurken ha⸗ un ben einen zu großen Vorſprung. Sie ſind jetzt keine Stunde mehr von Fal⸗ tig kenburg entfernt. Bedenkt doch, wir hin haben auf dem Fahrwege bei fuͤnfzehn Auf Stunden dahin und es iſt bereits Abend. im Wie koͤnnte man den weiten, von lan⸗ zu gem Regen verdorbenen Weg bei dunk⸗ Falz ler Nacht ſo ſchnell zuruͤcklegen? Auf euer dem beſten Pferde getraute ich mir kaum Die vor Anbruch des Tages nach Falken⸗