Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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ternde, todtenbleiche Emma. Ach, wenn. ſie und ihre Aeltern ermordet werden, ſo ſterbe ich vor Jammer!“ „O Emma, ſprach die Mutter, ach eile doch voraus auf das Schloß! Ich werde mit dem ermatteten Knaben hier ſo ſchnell nachkommen, als es moͤg lich iſt. Lauf aus allen Kraͤften, und ruf' unſere Leute zuſammen. Sie ſollen aufſitzen und nach Falkenburg eilen, um die guten Menſchen zu warnen. Sie ſollen reiten, ſo ſchnell ſie koͤnnen, und ſollten auch die Pferde daruͤber zu Gruns de gehen.“ V Emma eilte, ſo leicht und fluͤchtig wie eine Gemſe, den ſteilen Berg him auf und erreichte das Burgthor. Auf ihren Schreckensruf liefen alle Leute im Schloſſe erſchrocken im Schloßhofe zur ſammen. Emma erzaͤhlte kurz, wie Fal⸗ kenburg in Gefahr ſtehe, durch Feuer und Schwert verheert zu werden. Die