Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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den Geſpraͤchen der Pilger vernommen hatte, daß ſie des Weges unkundig ſeyen, ſo befahl ſie noch einem Dienſt⸗ knaben, der in der Stube war, ihnen morgen fruͤh den Weg durch das Ge⸗ birg zu zeigen, und wuͤnſchte ihnen hier⸗ auf gute Nacht.

Am folgenden Morgen reisten die Pilger ab. Der Knabe ging froͤhlich mit, und trug ihnen aus Gefaͤllgkeit noch uͤberdieß die beiden Pilgertaſchen nach. Die Pilger gaben dem Knaben wenig Acht, und wanderten ſchweigend ihren Weg, der bald bergab, balb berg⸗ auf fuͤhrte. Als ſie wieder einen ſteilen Berg erſtiegen hatten, und der Fuß⸗ ſteig ebener wurde, fingen ſie an mit einander italieniſch zu reden. Der Kna⸗ be, der ſie begleitete, war aus Italien. Man nannte ihn in dem Schloſſe nur den kleinen Lienhard, obwohl er den Namen Leonardo, wie man ihn in ſei⸗