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Roſalinde verſicherte ihn, daß ihr Weg nahe an Falkenburg vorbei gehe, und daß Ritter Theobald, der erſt vor ei⸗ nem paar Tagen von einem Ritte heim gekommen ſey, ohne Zweifel noch zu Hauſe ſeyn werde.„Nun, das iſt mir ſehr lieb, ſagte der Pilger. Es ſoll mir eine Herzensluſt ſeyn, ihn in ſei⸗
nem Schloſſe zu treffen. Ich habe gar
Manches mit ihm abzumachen. Mor⸗ gen in aller Fruͤhe geht es alſo nach Falkenburg.“
Mutter und Tochter gaben den
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Pilgern tauſend freundliche Begruͤßun⸗
gen an Ritter Theobald, ſeine Frau und Tochter auf. Emma druͤckte jedem ein kleines Silberſtuͤck in die Hand, das die Mutter ihr zuvor gegeben hat⸗
te, und bat beide noch ſehr angelegent⸗
lich, der Fraͤulein Agnes zu ſagen,
das Taͤublein befinde ſich recht wohl. Da die wohlthaͤtige Rittersfrau aus


