Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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fleißig in der Geſchichte Jeſu leſen. Da begleiten wir den goͤttlichen Erloͤſer gleichſam auf jedem ſeiner wohlthaͤtigen Tritte, wir hoͤren die Worte ſeines Mundes, wir ſehen Ihn leiden, ſter⸗ ben und auferſtehn. Wenn wir ſeine Lehre, ſein Beiſpiel, ſein Leiden, ſeinen Tod und ſeine Verherrlichung uns recht zu Nutzen machen, ſo haben wir das gelobte Land in unſerm Herzen. Ja die ganze Erde koͤnnte ſo ein heiliges

Land werden.

Die Pilger erkundigten ſich hier⸗ auf nach der unlliegenden Gegend, be⸗ ſonders aber nach dem Schloſſe Fal⸗ kenburg. Sie lobten den Ritter Theo⸗ bald uͤber alle Maſſen.Wenn ſeine Burg nicht gar zu weit außer unſerm Wege laͤge, ſagte der Aeltere der zwei Pilger, und wenn ich hoffen koͤnnte, ihn zu Hauſe zu finden, ſo ließ ich mich den Umweg nicht verdrießen.

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