heilige Grab beſichen; wir duͤrfen nu
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und ihnen ein Nachteſſen und jedem ei⸗
nen Becher Wein zu reichen. Nach
Tiſche ging ſie mit Emma zu ihnen
hinab.
Die Pilger erzaͤhlten von dem ge⸗ lobten Lande. Alle Leute im Schloſſe hoͤrten ihnen ſehr aufmerkſam zu. Fraͤu⸗ lein Emma aber hatte uͤber die wun⸗ derbaren Erzaͤhlungen eine gar unge⸗ meine Freude. Thraͤnen floßen uͤber ihre Wangen, und in ihrem kindlichen Herzen regte ſich der fromme Wunſch, jene gluͤcklichen Gegenden auch einmal zu ſehen, in denen einſt unſer Erloͤſer gewandelt. Sie bedauerte nur, daß die⸗ ſer Wunſch wohl niemals in Erfuͤllung gehen werde.
„Liebe Emma, ſprach die Mutter, wir koͤnnen uns zu jeder Stunde in das gelobte Land begeben, und de Oelberg, den Kalvarienberg und das


