Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
Einzelbild herunterladen

23

Sie machte nun Anſtalt, nach Ho⸗ henburg zuruͤck zu kehren. Die beiden Fraͤulein nahmen Abſchied, und zerfloſ⸗ ſen faſt in Thraͤnen. Agnes wollte ih⸗ h rer jungen Freundinn ein Andenken ge⸗ ben. Emma hatte oͤfter den Wunſch ge⸗ e, auch ſo ein zahmes Taͤubchen faben. Agnes brachte das Taͤub⸗ druͤckte es an ihre naſſen Wan⸗

Fund gab es, ſo lieb ſie es auch

ihrer Freundinn. Emma wollte

unicht nehmen. Es entſtand ein 1 noſchaftlicher Streit. Endlich muß⸗ 1 te Emma nachgeben. Agnes ſchenkte ihr nun uͤberdieß noch den zierlichen Kaͤſich, und empfahl ihr das Taͤubchen eſo angelegentlich, wie etwa eine Mut⸗ ter ihr Kind empfiehlt, das ſie frem⸗ ſden Haͤnden anvertraut. . Als Emma fort war, wollte es Agnes faſt gereuen, ihr liebes Taͤubchen aerſchenkt zu haben.Lieber haͤtte ich 4.

4