Forderungen abgeſtanden und aller Streit hat nun ein Ende. Zwar auf meine Reden haͤtten ſie wenig geachtet, ſo klar ich ihnen auch ihr Unrecht vor Au⸗ gen legte. Als ich aber jedem, der Euch das kleinſte Leid zufuͤgen wuͤrde, Krieg ankuͤndete, da gaben ſie ſich zur Ruhe. Seyd nun getroſt und gutes Muthes, edle Frau! Kein Fremder wird nun von Euren ſchoͤnen Feldern aͤrnten, oder in Euren Waldungen jagen und Holz faͤllen.“
Die trauernde Frau ward ſehr er⸗ 5 freut. Thraͤnen des Dankes glaͤnzten in ihren Augen.„Gott, ſprach ſie, der treue Beſchuͤtzer der Wittwen und Waiſen, der nichts Gutes unbelohnt ſG laͤßt, wolle es Euch vergelten, was Ihr an mir und meinem Kinde gethan habt! Er wolle Euch vor Ungluͤck be⸗ wahren, und Euch aus jeder Noth er⸗ 5 retten.“


