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moosten Steine zum andern tritt! Wie ſorgfaͤltig es ſich vor dem Schlamme zwiſchen den Steinen in Acht nimmt! Wie reinlich das Thierchen iſt! Die weiße Farbe iſt am ſchwerſten rein zu bewahren— und doch ſieht man nie das geringſte Fleckchen an den blendend weißen Federn des achtſamen Thier⸗ chens.“„Und wie unachtſam Agnes bisweilen iſt!“ ſagte die Mutter, und zeigte auf das lange weiße Kleid des
Fraͤuleins. Agnes hatte, als ſie am
Springbrunnen mit der Gießkanne Waſ⸗ ſer ſchoͤpfte, ihr Kleid nicht genug in Acht genommen. Sie erroͤthete und von nun an glich ihr weißes Kleid immer dem reinen neugefallenen Schnee. Agnes hatte einſt mit ihrer Mut⸗ ter eine kleine Reiſe gemacht, auf der ſie ſehr viele Freuden genoß. Als ſie Abends zuruͤck kam, flog das Taͤub⸗ chen ihr ſogleich entgegen, und zeigte


