Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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thats und augenblicklich flog das Taͤubchen wieder herab, und ſetzte ſich ihr auf die ausgeſtreckte Hand. Agnes war uͤber dieſe Folgſamkeit entzuͤckt. Die Mutter aber ſagte:Sey du ge⸗ gen mich auch immer ſo folgſam, wie das Taͤublein gegen dich; dann werde ich noch eine groͤßere Freude haben, als du jetzt empfindeſt. Nicht wahr, dieſe Freude machſt du mir? Annes ver⸗ ſprach es und hielt Wort. Sie wurde das folgſamſte Maͤdchen.

Eines Tages hatte Agnes im Gar⸗ ten die Kraͤuter und Blumen begoſſen. Muͤde von der Arbeit ſetzte ſie ſich zu ihrer Mutter auf die gruͤne Bank naͤchſt dem Springbrunnen. Das Taͤubchen, das jetzt ſo zahm war, daß Agnes es uͤberall frei herumfliegen ließ, kam her⸗ bei geflogen, an dem Brunnen zu trin⸗ ken.Sieh nur, Mutter, ſagte Ag⸗ nes, wie vorſichtig es von einem be⸗