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nung an. Sie gab ihm taͤglich reich⸗ liches Futter nebſt friſchem Waſſer, und verſah es von Zeit zu Zeit mit reinem Sand. Das Taͤubchen gewoͤhn⸗ te ſich bald an Agnes und wurde un⸗ gemein zutraulich und heimiſch. So⸗ bald Agnes die Thuͤre des niedlichen Kaͤfichs oͤffnete, flog das Taͤubchen heraus und pickte ihr die Koͤrnlein, die ſie ihm vorhielt, aus der Hand. Sie brauchte auch das Haͤuschen nicht mehr zu verſchließen. Das Taͤubchen hielt ſich ſchon ſelbſt gern darin auf.
Wenn der Morgen anbrach und Agnes noch ſchlief, da kam das Taͤub⸗ chen auf ihr Kopfkiſſen geflogen, weckte ſie, und ließ ihr keine Ruhe mehr, bis ſie aufſtand und es fuͤtterte. Agnes beklagte ſich bei ihrer Mutter daruͤber, und ſagte: Ich weiß aber ſchon, was ich thue, hamit es mich nicht mehr
im Schlafe ſtoͤre. Ich werde kuͤnſtig


