Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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Decke der Stube hin! Das iſt wun⸗ derbar!“

„Das iſt ein Johanniskaͤferlein„ lieber Ferdinand, ſagte die Mutter. Bey Tage iſt es ein kleines unanſehli⸗ ches Kaͤferlein; aber bey Nacht hat es den wunderſchoͤnen Schein.“

„Darf ich es fangen, ſagte der Kleine; thut es mir nichts, und kann ich mich an dem Lichtlein nicht bren⸗ nen?“

„Es brennt dich nicht, ſagte die Mutter, und laͤchelte mit ihren Wan⸗ gen voll Thraͤnen. Fang es nur, und betrachte es naͤher. Es iſt auch ein Wunder der Allmacht Gottes.“

Der Kleine hatte jetzt aller Trau⸗ rigkeit vergeſſen— und ſuchte das glaͤnzende Kaͤferchen, das nun naͤher am Boden— bald unter dem Tiſche und bald unter dem Stuhle— ſchweb⸗

te, zu haſchen.