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betruͤbt war, daß Gott es mir nur neh⸗ me, um mir Vater und Schweſter— und das Voͤgelein noch obendrein!— wieder zu geben. Da ſieht man es recht, wie Gott aus einem kleinen Un⸗ gluůcke uns großes Gluͤck bereiten koͤnne.“
Du haſt Recht, lieber Karl, ſprach der Vater. So nahm uns Gott alle unſre Guͤter, um uns edlere zu geben. Ich hoffe, wir alle haben durch dieſen zeitlichen Verluſt an Tugend gewon⸗ nen, gegen die Glanz und Reichthum nichts ſind— die allein einen ewigen Werth hat. Und vielleicht giebt uns Gott auch einſt die zeitlichen Guͤter
wieder zuruͤck, wie dir dein Kanarien⸗ voͤgelchen.“
Der Hirtenknabe, dem Karl den Auftrag gegeben hatte, den entflohenen Kanarienvogel zu fangen, und der, an⸗ ſtatt ihn zuruͤckzugeben, ihn dem Vogel⸗ haͤndler verkauft hatte, war ſehr be⸗


