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eine Oeffnung zwiſchen den Aeſten deu⸗ tend, gezeigt hatte.
Die Frau von Erlau ſaß, ſchwarz gekleidet, an ihrem laͤndlichen Kamin⸗ feuer, das mit ſeinem lodernden Glanze das Stuͤbchen, in dem es bereits daͤm⸗ merte, zu erhellen anfing. Sie ſtrickte noch, und der Knabe las ihr aus einem Buche vor. Als ſie ihren treuen Die⸗ ner mit den ſchneeweißen Haaren herein⸗ treten ſah, that ſie einen lauten Schrey, und ihre Arbeit ſiel ihr aus den Haͤn⸗ den. Sie eilte auf ihn zu, und unter tauſend Thraͤnen der Freude und des Schmerzens begruͤßte ſie ihn ſo herzlich, als waͤre er ihr leiblicher Vater. Auch Karl war vor Freude außer ſich. Die Frau hieß den alten Mann ſich auf den hoͤlzernen Stuhl niederſetzen, den Karl an das Feuer herbey geruͤckt hatte.
„Ach, Richard, fing ſie an, als er ihr gegenuͤber am Feuer ſaß, ſo— ſo


