Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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dem Tage hingerichtet worden. So ſehr ihn dieſes befremdete, ſo konnte er ſich die Sache doch leicht erklaͤren. In jenen Tagen der Verwirrung gehoͤrte eine ſolche Unrichtigkeit unter die klei⸗ nen, unbedeutenden Unordnungen. Man

hatte entweder vergeſſen, ſeinen Namen

aus der bereits vexfaßten Liſte der Hin⸗ gerichteten auszuſtreichen— oder man wollte ihn vielleicht nicht ausſtreichen, weil man hoffte, ſo am leichteſten der Verantwortung zu entgehen, daß man ihn entkommen ließ⸗

Es ſchmerzte den Herrn von Erlau tief in der Stele, daß dieſe falſche Un⸗ gluͤcksnachricht ſeiner Gemahlinn einen ſo großen Jammer bereitete und ſie dem Tode nahe brachte. Der Herr Pfarrer war der Meinung, daß man ihr die Freudennachricht, die ihrer wartete, nur mit der aͤußerſten Vorſicht beybringen muͤſſe. Er unterredete ſich mit dem