Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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ungerecht, daß derſelbe wegen ſeiner Treue gegen den rechtmaͤßigen Koͤnig ſollte hingerichtet werden.

Sogleich des andern Tages in aller Fruͤhe eilte er in die Stadt. Er hatte da einen Sohn, Namens Robert, den man gezwungen hatte, unter der Natio⸗ nalgarde zu dienen. Mit Huͤlfe dieſes muthigen und gewandten Juͤnglings, den von Zeit zu Zeit die Wache bey den Gefangenen traf, hoffte Richard ſeinen Herrn aus dem Gefaͤngniſſe zu befreyen. Richard und ſein Sohn machten allerley Entwuͤrfe, fanden aber keinen ausfuͤhrbar. Endlich beſchloſſen ſie, der Sohn ſollte ein aufmerkſames Auge haben, und die erſte beſte Gelegenheit, die ſich darbiethen wuͤrde, benuͤtzen. Es zeigte ſich aber durchaus keine, und Robert gab bereits die Hoffnung auf.

Herr von Erlau wurde endlich zum Tode verurtheilt, Das Urtheil ſoll⸗