te den kommenden Morgen vollzogen
werden. Traurig, den Kopf auf die
Hand geſtuͤtzt, ſaß er Nachts in ſeinem
einſamen Gefaͤngniſſe ſo da. Man hatte
es nicht der Muͤhe werth geachtet, ihm
Licht zu bringen, und dichte Finſterniß umgab ihn. Er dachte an ſeine Frau, an ſeine Kinder. Nicht um ſich ſelbſt war es ihm, ſondern nur um ſie. Er wußte nichts von ihnen, und war wegen ihres Schickſals ſehr bekuͤmmert. Doch, was er bey Anhoͤrung ſeines Todesur⸗ theils mit einem Blick zum Himmel ge⸗ ſagt hatte, das war auch jetzt noch
ſeine Geſinnung:„Herr, dein Wille ge⸗
ſchehel⸗
Er richtete alle ſeine Gedanken
auf Gott.„Bey wem, ſagte er unter anderm, ſoll ich in dieſer letzten Nacht
meines Lebens Troſt finden, als bey
Dir, liebſter Vater im Himmel. Was
Du geſchehen laͤſſeſt, iſt immer das Beſte.
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