Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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te den kommenden Morgen vollzogen

werden. Traurig, den Kopf auf die

Hand geſtuͤtzt, ſaß er Nachts in ſeinem

einſamen Gefaͤngniſſe ſo da. Man hatte

es nicht der Muͤhe werth geachtet, ihm

Licht zu bringen, und dichte Finſterniß umgab ihn. Er dachte an ſeine Frau, an ſeine Kinder. Nicht um ſich ſelbſt war es ihm, ſondern nur um ſie. Er wußte nichts von ihnen, und war wegen ihres Schickſals ſehr bekuͤmmert. Doch, was er bey Anhoͤrung ſeines Todesur⸗ theils mit einem Blick zum Himmel ge⸗ ſagt hatte, das war auch jetzt noch

ſeine Geſinnung:„Herr, dein Wille ge⸗

ſchehel⸗

Er richtete alle ſeine Gedanken

auf Gott.„Bey wem, ſagte er unter anderm, ſoll ich in dieſer letzten Nacht

meines Lebens Troſt finden, als bey

Dir, liebſter Vater im Himmel. Was

Du geſchehen laͤſſeſt, iſt immer das Beſte.

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