Knabe, der keinen Augenblick von ihrem Bette kam, welkte zuſehends dahin. Der alte Tyroler ſagte oͤfter kopfſchuͤt⸗ telnd und mit wehmuͤthiger Stimme: „Der kommende Herbſt wird wohl ſeine Blaͤtter auf das Grab der guten Frau ſtreuen, und auch das arme Kind ſieht vielleicht den kuͤnftigen Fruͤhling nicht mehr!“
IV.
Der alte getreue Diener Richard hatte jenſeits des Rheins gewartet, bis ſein Bruder, der Fiſcher, in dem kleinen Kahn wieder zuruͤckgekommen war, und ihm die Nachricht von der gluͤcklichen Uiberfahrt der Frau gebracht hatte. Seine groͤßte Angelegenheit war jetzt, ſeinen guten Herrn von dem Tode zu
retten. Denn Richard hielt es fuͤr hoͤchſt


