Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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eigenes Kind.Die Nacht iſt angebro⸗ chen, ſagte Richard. Nur unter ihrem ſchuͤtzenden Dunkel iſt es moͤglich zu ent⸗ fliehen. Jeder Verzug bringt Gefahr und kann nicht nur Ihnen, beſte, gnaͤdige Frau, ſondern auch mir und meinem Weibe das Leben koſten. Denn Jemanden uͤber Nacht zu behalten, ohne es vorher anzuzeigen iſt bey Todes⸗ ſtrafe verbothen.

Nun denn, du liebe, holde Lina, ſprach jetze die beſtuͤrzte Mutter zu ihrer Tochter wenn ich dir denn in dieſer Welt keinen Dienſt mehr erweiſen kann, wenn mein Hierbleiben zu nichts dienen wuͤrde, als dieſe guten, alten Leute auf das Blutgeruͤſte zu bringen ſo will ich denn in Gottes Namen fort. Lebe wohl, liebſter Engel, zieh hin in die Wohnungen des Friedens, wo die Un⸗ ſchuld nicht mehr leidet, wo keine Thraͤ: