Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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15 und er bringt Sie dann mit ihren Kin⸗ dern ſicher uͤber den Rhein. So retten

Sie wenigſtens Ihr Leben.

Sie kam in das Haus des guten Richards, das unten im Dorfe war. Allein ein neuer Jammer wartete hier auf ſie. Lina war an eben dem Tage, da ſich die Mutter in die Stadt begab, vor Schrecken und Jammer krank ge⸗ worden. Die Krankheit hatte dieſen Abend ſehr zugenommen. Das arme Fraͤulein lag in einem heftigen Fieber. Sie war nicht bey Sinnen und kannte ihre Mutter nicht einmal. Die Mutter wollte nun durchaus bleiben, und ihr liebes krankes Kind ſelbſt verpflegen. Der Arzt, der eben zugegen war, wider⸗ rieth ihr das ſehr ernſtlich.Die Kranke, ſagte er, wird es nicht lange mehr treiben, ſie wird nicht mehr zu ſich ſelbſt kommen, ſie iſt ſchon als todt

zu betrachten. Die Gegenwart der gnaͤj: