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Da begegnete ihr in der Daͤmme⸗ rung Richard, ihr alter treuer Diener, und ſprach zu ihr: Liebe, gute, gnaͤdi⸗ ge Frau! Sie ſtehen jeden Augenblick in Gefahr, verhaftet zu werden. Sie haben ſich im Eifer einige Worte von
himmelſchreyender Ungerechtigkeit und
Grauſamkeit— von Unterdruͤckung un⸗ ter dem Scheine der Freyheit entfallen laſſen. Uebelgeſinnte haben dieſe Worte aufgefangen und ſie gehoͤrigen Orts hin⸗ terbracht. Es iſt fuͤr ſie kein anders Rettungsmittel mehr, als ſchleunige Flucht. Sie zu verbergen, iſt, mit zu vielen Gefahren verbunden. Ihren Ge⸗ mahl koͤnnen Sie nicht retten; Ihr Dableiben wuͤrde nur dazu dienen, Sie ſelbſt zu verderben. Ihre Kinder ſind in meinem Hauſe. Kommen Sie mit
dahin! Mein Bruder, der alte Fiſcher
am Rheine, iſt ſchon berichtet. Ich begleite Sie noch dieſe Nacht zu ihm,
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