Wier und zwanzigſtes Kapitel. Jakobs Denkmahl.
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Das Denkmahl des ſeligen Jakobs, das Amalia am Grabe des guten Mannes Marien verſprochen hatte, war indeß auch fertig gewor⸗ den. Es war ſehr einfach und ſehr ſchoͤn aus weißem Marmor gearbeitet, und mit einer gol⸗ denen Inſchrift geziert. Die Inſchrift enthielt außer dem Namen, dem Stande, dem Alter des edlen Gaͤrtners und Korbmachers, blos die Wor⸗ te Jeſu, die allerdings verdienen mit goldenen Buchſtaben geſchrieben zu werden:„Ich bin die Auferſtehung und das Leben; wer an Mich glaubt, der wird leben, ob er gleich geſtorben waͤre.“ Unter dieſen Worten war das Blumen⸗ koͤrbchen, durch das Gott Marien am Grabe ih⸗ res Vaters aus ihrem großen Leiden errettet hat⸗ te, ſehr kunſtreich in erhabener Arbeit abgebildet. Amalia hatte das Koͤrbchen, nachdem Marie es zuvor mit den ſchoͤnſten Blumen fuͤllte, abge⸗ zeichnet, und die ſehr gelungene Zeichnung dem Kuͤnſtler mitgetheilt. Unter dem Blumenkoͤrbchen war noch der denkwuͤrdige Ausſpruch der heiligen
Schrift zu leſen:„Alle Herrlichkeit des Men⸗ ſchen iſt wie eine Blume des Graſes, die bald 3 abfällt; aber das Wort des Herrn bleibet in
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